Was der Privacy Shield macht
Bevor ein Text an ein KI-Modell geschickt wird, läuft er durch den Privacy Shield: Personenbezogene Daten werden erkannt und pseudonymisiert — also durch Platzhalter ersetzt. Das Modell sieht z. B. statt „Max Mustermann, max@firma.de" nur neutrale Platzhalter; in der Antwort werden die echten Werte wieder eingesetzt.
Erkannt und ersetzt werden u. a.:
- Namen
- E-Mail-Adressen
- Telefonnummern
- Weitere direkte Identifikatoren
Zusätzlich blockiert der Shield versehentlich eingefügte Geheimnisse (z. B. API-Schlüssel oder Passwörter im Text) komplett, statt sie an ein Modell zu senden.
Warum das wichtig ist
Die KI-Anbieter erhalten so keine Klarnamen und Kontaktdaten deiner Kunden. Für dich als Unternehmen reduziert das die datenschutzrechtliche Angriffsfläche erheblich — automatisch, bei jeder Generierung, ohne dass du daran denken musst.
Ehrliche Einordnung der Grenzen
- Pseudonymisierung ist nicht dasselbe wie Anonymisierung: Aus dem Kontext eines Textes kann sich eine Person theoretisch weiterhin ergeben.
- Der Shield erkennt sehr zuverlässig gängige Muster — bei ungewöhnlichen Formaten kann im Einzelfall etwas durchrutschen. Faustregel: Besondere Kategorien (Gesundheitsdaten etc.) gehören grundsätzlich nicht in KI-Prompts.
Was Fynspark sonst für den Datenschutz tut
- DSGVO-Datenexport und Konto-Löschung direkt in den Einstellungen
- AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) unter
/auftragsverarbeitung - Details zu allen Empfängern und Rechtsgrundlagen in der Datenschutzerklärung
Häufige Fragen
Gilt der Shield auch bei eigenen API-Keys (BYOK)? Ja — die Pseudonymisierung läuft vor jedem Modell-Aufruf, unabhängig davon, wessen Key verwendet wird.
Kann ich den Shield abschalten? Nein — er ist bewusst fester Bestandteil der Verarbeitung.
Trainieren die KI-Anbieter mit meinen Daten? Fynspark nutzt die Business-APIs der Anbieter, bei denen Eingaben laut Anbieter-Verträgen nicht für das Training verwendet werden. Details in der Datenschutzerklärung.